Dass das Motto des Campingplatzes wörtlich zu nehmen ist, hatten wir nicht erwartet. Wir stellten beim Frühstück fest, dass der Baum neben unserem Camper von einem Koala besetzet war. Auf dem Weg zum Leuchtturm von Cape Otway zählten wir innerhalb von 20 Minuten 28 Koalas, die von der Strasse aus zu sehen waren. Wir sind froh, dass wir somit mehr freilebende, als welche in einem Wildlife-Park gesehen haben.
Der Leuchtturm war sehr interessant, wir konnten uns sein Innenleben ansehen und erklären lassen. Er konnte damals leider nicht verhindern, dass zahlreiche Schiffe and den Klippen zerschellt sind. Mittlerweile ist er durch einen 2 Meter hohen „High-Tech-Leuchtkasten“ ersetzt worden.

Danach ging es weiter auf der Great Ocean Road.
Ab jetzt wurde die Strasse wunderschön. Sie windet sind direkt an der schroffen Küste an den Bergen entlang. Mittagspause machten wir in Lorne, wo wir den Surfern beim „auf die perfekte Welle warten“ zusahen.
Nicht weit von hier in landesinneren waren auch die Eskine Falls. Ein sehr schöner Wasserfall umgeben von Regenwald. Danach ging es weiter nach Torquay, wo wir das letze mal die Nacht in unserem Camper verbringen. Julie hatte ihre wahre Freude auf dem Kinderspielplatz.

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Das sonst angeblich mediterrane Klima von South Australia war heute wieder durchwachsen.
Nichtsdestotrotz schauten wir uns Mt. Gambier mit seinem unglaublich blauen Blue Lake im Krater eines relativ jungen Vulkans an. Das Wasser färbt sich zwischen September und März in ein fast künstliches blau. Danach verließen wir South Australia und fuhren nach Victoria, Australiens kleinstem und grünstem Staat. Gegen Abend erreichten wir Warrnambool, den Anfang der Great Ocean Road. Weil wir drei so hungrig waren und keine Lust zum Kochen hatten, sind wir lecker Steak essen gegangen – hhmmm.

Nach einer erholsamen Nacht in unserem großen Camper, fuhren wir nach Glenelg, einem kleinem Vorort von Adelaide. Da es regnete fiel unsere Besichtigung des schönen Standvorortes eher kurz aus. Danach furen wir nach
Hahndorf, „

Die Nacht verbrachten wir in einem Hostel und morgens hieß es Wohnmobil abholen.



Im glasklaren Wasser konnte man sorgenfrei baden, da es hier im Süden keine Quallen mehr gibt. Das Highlight des Tages hatten wir kurz vor unserer Abfahrt, da konnten wir nämlich wilde Delphine füttern, die abends an den Strand kommen. Das war sehr beeindruckend, besonders Julie und Nicole waren hin und weg von den schönen Tieren.
Heute erkundeten wir Brisbane. Seit langem mal wieder eine richtig große Stadt. So viele Menschen und so viel Hektik hatten wir schon lange nicht mehr um uns. Auch den Stau hatten wir das letzen halbe Jahr gar nicht vermisst. Aber trotzdem eine sehr schon angelegte Stadt. Am besten gefiel uns die South Bank, eine Parkanlage direkt am Fluss, mit Badelagune samt Sandstand. In der Fußgängerzone haben wir einen Weihnachtsbaum gefunden… natürlich einen Nachbau, Nadelbäume gibts hier nun mal keine.

Auf dem Weg dorthin machten wir natürlich Halt im wohl berühmtesten Zoo Australiens, dem Australia Zoo – „Home of the Crocodile Hunter“(Steve Irvine). Wir waren etwas skeptisch, da wir doch mittlerweile schon fast alle Tiere in freier Wildbahn gesehen hatten, aber der Besuch hat sich wirklich gelohnt! Wenn ein Tier schon aus dem Busch geholt wir, dann kann es nur hoffen im Australia Zoo zu landen. Julie hatte heute wieder richtig Spass: Erst im Steichelzoo und später auf Expedition mit Steve Irvine und einem Krokodil … sie fuhr den LandCruiser! (siehe Bild)
